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Research Environments.

Das Bewerten und Verwerten künstlerischer Prozesse / Reflections on the Value of Artistic Processes

Weltweit nimmt das Angebot postgradualer Programme für Künstlerinnen und Künstler zu. Damit reagieren die akademischen Institutionen zum einen auf das Bedürfnis Kunst, Wissenschaft und Forschung enger miteinander zu verbinden. Darüber hinaus aber bilden sich komplexe kreative Forschungsumfelder des Teilens, Präsentierens, des Bewertens und Verwertens von künstlerischen Prozessen heraus. Der Austausch über diese Prozesse, das Artikulieren und Reflektieren hierüber werden zunehmend als zentraler Bestandteil vieler künstlerischer postgradualer Programme weiterentwickelt. 

Doch was sind die konkreten Möglichkeiten solcher Programme? Was bedeutet es für beide Seiten, wenn sich Kunst und Wissenschaft begegnen? Welche Potentiale stecken in der Verschiebung des Fokus vom Produkt auf die Prozesse künstlerischer Arbeit? 

Internationale Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen der künstlerischen Praxis und Reflexion eruieren theoretisch oder an konkreten Praxisbeispielen, wie künstlerische Prozesse und Arbeitsweisen wahrgenommen, wertgeschätzt, verwertet und hinterfragt werden können.  

 

Mit Beiträgen von DasArts Amsterdam, Scott deLahunta, Marcus Droß, Nik Haffner, Sonja Jokiniema, Annette Keck, Efva Lilja, Erin Manning, Hendrik Quast, Judith Siegmund, Susanne Stemmler, Anke Strauß, Stefanie Wenner. 

 

Herausgeber Nik Haffner und Hendrik Quast 

Design Node Berlin 

Verlag UdK Berlag, 2015 

zweisprachige Publikation (DE/EN) 

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Beiträge

Absolventen-Interview Masterschool Drehbuch, 9/2020

Nagelneu: Nagelbar, 

Beitrag in: Claudia Reiche, Andrea Sick (Hrsg.): Debatterie! Antagonismen aufführen (S.127-130), Bremen: Frauen. Kultur. Labor Verlag, 2018.

 

Blockflötenorchester und Nagelstudios. Das Theater der Versammlung von Mobile Albania und Quast & Knoblich, Interview in: Alice Lagaay, Anna Seitz (Hrsg.): WISSEN FORMEN (S. 225–234). Bielefeld: transcript Verlag, 2018.

                

„Aktion“, Beitrag in: Florian Malzacher, Dominik Müller, Fellizitas Stilleke (Hrsg.): Stichworte. Impulse Theater Festival 2013–2017 (S.17), Berlin: Alexander Verlag, 2017.

 

„Opening the Process–Artistic practice, research and its impact on society“, Beitrag in: Graduate of the Arts and Sciences (Hg.): Artistic Needs & Institutional Desires. Working Paper, Berlin: University of the Arts, 2017.

 

„Tour B: Frankfurt Griesheim“ Beitrag in: Hans-Thies Lehmann, Tasuki Hayashi, Matthias Pees (Hrsg.): Die Evakuierung des Theaters. Akira Takayamas Rettungsplan für die Rhein-Main-Region (S.76–84), Berlin: Alexander Verlag, 2015.

 

„Techniken des ‚falschen Wachstums‘. Die ritualisierte Bindetechnik des Kränzens als geteilte Expertise.“, Beitrag in: Susanne Stemmler (Hg.): Wahrnehmung, Erfahrung, Experiment, Wissen. Objektivität und Subjektivität in den Künsten und den Wissenschaften (S. 199–218), Berlin/Zürich: Diaphanes, 2014. 

© 2020 Hendrik Quast